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Willkommen beim Heiler Hannes
Der Heiler Hannes
Geschrieben von: Administrator   
Samstag, 25. Juli 2009 um 17:51 Uhr

Der Heiler Hannes.

 Am Waldrand, an einen Felsen angelehnt,in einer alten baufälligen Holzhütte wohnt der alte Hannes seit vielen Jahren. Rund um die Hütte stehen alte baufällige Buchen im grünen Blätterkleid. In der Hütte mit einem alten Bretterboden steht in einer Ecke ein alter gusseiserner Holzherd mit zwei Löchern für die Pfannen und ein Backrohr an der Seite.

 An der Wand beim Fenster steht ein Buchentisch ,alt und klapprig. Auch eine Eckbank und ein alter Stuhl stehen im Raum. Soeben hat Hannes Wasser für eine Suppe auf den Herd gestellt und ein prächtiges Feuer lodert im Ofen. Neben der Hütte hat es eine kleine Quelle, das Wasser reicht bei sparsamer Benutzung für den Tagesbedarf. Licht spendet eine alte Petroliumlampe.

 Hannes ist sehr sparsam, obwohl er es nicht nötig hätte den Batzen zweimal umzudrehen. Ausserhalb des Dorfes hat er noch zwei grosse Plätze gutes Weideland und einen grossen Acker verpachtet. Aber schrullig wie er ist ,haust er lieber in der Waldhütte, fast in Armut. Die Dorfbewohner tuschel über diesen Kautz und halten ihn für einen Hexer. Die Kinder machen einen grossen Bogen um diese Hütte, sie haben angst vor diesem Mann. Am Abend geht da sowieso kein Mensch mehr vorbei,alle fürchten sich wenn es dunkel wird.

Um es vorweg zu nehmen, mit Hannes hausen noch eine Katze Mimi und der Hund Nero in der Hütte, Im alten Schopf daneben steht der alte klapprige Gaul Sepp und die scheckige Kuh Liesa an der Futterkrippe. Hannes ist immer gut mit seinen Tieren und zu fressen bekommen sie genug. Soeben hat Hannes seine Suppe vom Feuer genommen und sie mit der Pfanne auf den wackligen Tisch gestellt.

 Eine Scheibe Brot und ein Stück Käse gehören auch zum Abendbrot. Heute hatte Hannes einen anstrengenden Tag. Mit seinem Ross und dem lottrigen Wagen musste er in eine Nachbargemeinde, einige Sachen erledigen.Zuerst fuhr er beim Müller vobei um Mehl und Hafer zu besorgen, Dann musste er beim Eisenhändler Godi ein neuer Riegel für den Stall einkaufen. Beim Getränkehändler kaufte er ein Fässchen Most und dann musste er noch Heu und Stroh besorgen. Auf dem Heimweg, auf dem Wagen war wohl zuviel geladen, brach ein Rad entzwei und Hannes musste dann noch beim Schmied vorbei um das Rad zu flicken.

Mit grossem Hunger vertilgte Hannes das Abendbrot und war mit sich und der Welt zufrieden. Sein Hund Nero lag in einer Ecke und die Katze Mimi strich um seine Beine und schnurrte zufrieden. Dann zündete Hannes seine Laterne an und schrieb in sein Tagebuch wie jeden Tad was sich alles zugetragen hatte. Müde kroch er in sein Bett und deckte sich mit dem alten Bettlaken zu und schon war er eingeschlafen. Und so schlief er fest, bis um Mitternacht als das Gewitter losbrach.  

Zuletzt aktualisiert am Montag, 10. August 2009 um 15:22 Uhr